Praxis LEBENsFREUDE

Lachyoga

Glückshormone selbst gemacht

Wie oft haben Sie heute schon gelacht?

Lachen hilft! Kinder lachen bis zu 400 mal am Tag.

Wir Erwachenen oftmals nur 10 bis 15 mal oder weniger?

In unserem schnelllebigen Alltag haben wir uns daran gewöhnt, Ziele zu verfolgen.

Wir wollen ein professionelles Bild von uns präsentieren oder einer Norm

entsprechen. Das erwartet man von uns. Wir hetzen von Termin zu Termin. Dabei

vergessen wir uns selbst.

Eine Minute Lachen kann so erfrischend sein wie 45 Minuten

Entspannungstraining. Über sich selbst und Situationen lachen zu können,

verschafft Abstand zum Alltag, zu Problemen und zu Dingen, die vielleicht grad

belasten.

Lachen ist so manchem in der Lebensmitte abhanden gekommen.

Sie streben nach mehr Glück in Ihrem Leben?

Es fällt Ihnen schwer, aus der Negativspirale heraus zu kommen?

Sie möchten öfter lachen?

Sie habe eine schwere Zeit hinter sich?

Sie möchten mit mehr Selbstsicherheit durchs Leben gehen?

Sie möchten Ihre Lebensqualität verbessern?

Sie sind unzufrieden mit sich?

Sie möchten mal wieder lachen, bis Tränen kommen oder Sie sich den Bauch

halten müssen?

Wenn Sie ein- oder mehrmals mit „ja“ geantwortet haben, dann lohnt es sich für

Sie Lachyoga in Anspruch zu nehmen.

WAS IST LACHYOGA?

Diese Methode wurde in den neunzigern von Dr. Madan Kataria in Indien

entwickelt. Er ist Arzt und seine Frau Yogalehrerin. Aus beiden Bereichen wurden

gesundheitsfördernde Elemente miteinander verflochten. Es ist eine Mischung aus

Dehn-, Klatsch-, Atem-, und Lachübungen. Die Reihenfolge und jede einzelne

Übung haben einen tieferen Sinn. Jede Woche eine Trainingseinheit ist optimal.

Lachyoga hat schnell die Welt erobert und wird in über 100 Ländern der Welt in

tausenden von Lachclubs praktiziert. Die spielerischen Übungen sind leicht

erlernbar und führen schnell in ein echtes, ansteckendes Lachen. Die

Lachyogaübungen können jederzeit im Alltag angewendet werden. Da unser

Körper nicht zwischen echtem und zunächst simuliertem Lachen unterscheiden

kann, ermöglicht diese Technik Erwachsenen ein herzhaftes, anhaltendes Lachen

ohne das kognitive Denken einzusetzen. Somit wird der Intellekt umgangen, der

oft das natürliche Lachen verhindert.

Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen durch die befreienden Kräfte des

Lachyoga offen stehen. Aktivieren Sie die heilsamen Energien in sich, die Ihnen

durch regelmäßiges Lachen zufließen. Bereichern Sie Ihr Leben und Ihren

beruflichen Alltag mit einer für die westliche Welt revolutionären Methode, die

Freude und Gesundheit verbindet. Erleben Sie die Kraft des Lachens mit Lachyoga

und beschenken Sie sich und Ihre Beziehungen mit Gelassenheit und Heiterkeit.

Lachyoga fördert:

den Zugang zu Intuition, Fröhlichkeit und Wohlbefinden

psychische und physische Gesundheit

eine positivere Lebenseinstellung

einen gut durchbluteten und mit Sauerstoff versorgten Organismus

Klatschen stimuliert Akupressurpunkte der Atemorgane in den Handflächen

Klatschen massiert die Handreflexzonen

einen wichtigen Ausgleich durch Atem- und Entspannungsübungen

Weitere Vorteile: Lachyoga reduziert Stress und somit Stresshormone Verschiedene Organsysteme werden angesprochen setzt Glückshormone frei fördert Heilungsprozesse Blutdruck normalisiert sich Herz-Infarkt-Gefahr halbiert sich Insulinwerte stabilisieren sich stärkt das Immunsystem weniger Gefühlsschwankungen minimiert Schlaflosigkeit fördert die Entspannung gibt mehr Energie für den Alltag stärkt die mentalen Kräfte kann Burn-Out vorbeugen fördert Kreativität und Lebensfreude macht erfolgreich ist „anti-aging“ pur!
28.03.2019 Bad Meinberg Aus den Händen von Dr. Madan Kataria - dem Begründer des Lachyoga - erhalte ich das Zertifikat. Seit dem bin ich Lachyogalehrerin. Das ist eine weitere Ausbildungsstufe.
Wie man hier sehen kann, ist Lachen bekanntlich ansteckend.
Kleiner Einsatz und große Wirkung

ZDF–Doku: Die Heilkraft des Lachens

Wie geht Lachyoga?

4 Schritte im Lachyoga:

Wir lachen auch online !
Lachen lernen lässt Leben leuchten Es ist nun mehr als ein Jahr vergangen, als ich der Einladung folgte, mich auf dem Heimweg von der Arbeit mal eben so als Aufheiterung mit dem Erlernen des Lachens zu beschäftigen. Die meisten meiner Zeitgenossen brauchen das nicht extra zu lernen, ich aber hatte schon häufiger das Gefühl, dass Humor bei mir Mangelware war. Jahre zuvor hatte ich in der Zeitung gelesen, dass es in Erfurt, also mindestens 1,5 Stunden mit Auto von meinem Wohnort entfernt, Menschen gäbe, die sich regelmäßig träfen, um miteinander gemeinsam zu lachen. Also war ich doch nicht ganz allein mit diesem Manko. Damals dachte ich: „Da würdest du hingehen, wenn nicht die Fahrerei dabei wäre.“. Im nunmehr vergangenen Jahr aber begegnete mir wie schon erwähnt Frau Neuberts Einladung täglich auf meinem Heimweg von der Arbeit. Am 30.01.2018 widerstand ich nicht. Ich landete im Kursraum von Frau Neubert. Da waren schon andere erwartungsvolle Teilnehmerinnen. Alle wurden herzlich begrüßt. Der Einführung in das Thema war gut zu folgen. Die anschließenden praktischen Übungen machten allen Freude. Die bis dahin bei den Teilnehmerinnen wohl ebenso wenig wie bei mir trainierten Lachmuskeln wurden ermuntert und immer aktiver. Wir erlernten etwas, was doch im menschlichen Leben natürlicher Bestandteil des Alltags sein sollte. Bei uns aber bedurfte es zunächst einer Belebung. Welche Gründe es immer dafür gegeben haben mochte, sie waren schnell zu Seite gedrängt. Wie in den einführenden Worten von Frau Neubert angekündigt, sollte die Wirkung dieses Trainings 24 Stunden anhalten. Und wirklich, am darauf folgenden Tag, als ich während meiner Mittagspause einen kurzen Gang in Richtung Nikolaitor in Eisenach unternahm, kam das Lachen einfach wieder und ich hielt es nicht fest. Ich glaubte es fast nicht, aber lachen steckt wirklich an! Ein Passant auf der anderen Straßenseite erwiderte mein Lachen und wir überkreuzten lachend den Fußgängerüberweg. Ein schönes Erlebnis, nur beim Gang über eine Straße in Eisenach. Ich besuchte Frau Neuberts Kurs noch einige wenige Male. Die Lachmuskeln waren aktiviert, bald konnte ich mich darauf verlassen, dass das Lachen in bestimmten Situationen von allein kam. Ich brauchte es nur nicht mehr festhalten, wie ich es sicher sehr lange in meinem früheren Leben getan hatte. Vieles machte mir von nun an mit Lachen einfach noch mehr Freude als vorher, wie z.B. Fahrradfahren. Schon seit 2000 radele ich gern über den Rennsteig nach Eisenach. Die Kondition, die ich inzwischen erworben habe, ist sicherlich ausbaufähig. Aber auch dabei hilft das Lachen! Ich brauchte es nur zuzulassen und Anstiege, die mir vorher doch recht anstrengend erschienen, werden allmählich immer kleiner. Das hätte ich nie gedacht! Habe es aber mehr und mehr genossen. Und : Im Wald brauchte ich keinen zu fürchten, dem mein Lachen nicht recht ist. So durften sich meine Lachmuskeln endlich entwickeln! Erfuhr ich von öffentlichen Veranstaltungen, bei denen gemeinsam gelacht werden sollte, nahm ich mit großem Vergnügen teil. Gerne denke ich an den Weltlachyogatag im Mai 2018, an dem ich mit vielen anderen im Karthausgarten in Eisenach lachen durfte, oder an den Tag der Gesundheit in Bad Salzungen im September des gleichen Jahres. Zu Beginn Jahres 2019 trafen sich Menschen im Karthausgarten um gemeinsam zu lachen. Diese Veranstaltung sollte helfen, finanzielle Mittel für begleitende Therapien zu beschaffen, die Tarik, einem 8- jährigen Jungen, helfen könnten, seine Gesundheit nach einer Tumorbehandlung zu stabilisieren. Ich hoffe, es ist gelungen. Inzwischen ist Lachen für mich im Alltag eingekehrt. Ich hatte gar nicht mehr viel darüber nachgedacht. Bei dieser Veranstaltung aber regte Frau Neubert die Teilnehmer an, doch an dem diesen Tag folgenden Montag in Eisenach in der Karlstraße einfach los zu lachen und dann die Reaktion von Passanten zu beobachten. Diesen Montag erlebte ich beim Skilanglaufen als einen besonders köstlichen. Mir fiel diese Hausaufgabe ein, bevor ich meine Tour begann. Ohne viel nachzudenken, lachte ich einfach los. Ich beobachtete, die Reaktionen derjenigen, die an diesem Tag die Loipen benutzten. War das ein Spaß für mich! Was hatte ich doch früher darüber gegrübelt, wie denn Nichteingeweihten die Regeln nahe zu bringen wären, die ich einmal kannte. Es ging ganz einfach! Wenn ich von oben kam, blieb ich einfach in der Spur und lächelte. Die ersten drei, die mir dann entgegen kamen, verließen wie selbstverständlich die Spur. Kannten sie die alten Regeln? Die vierte war verdutzt und wies mich harsch an. Es sei doch wie auf der Autobahn, wir hätten Rechtsverkehr. Sie hatte gar nicht mitgekriegt, dass es nur eine Spur für die Läufer in der Spur gab, denn das Terrain war außerdem für Skater auf Langläufern bereitet. Ihr Partner pflichtete ihr bei. Ein bisschen kam ich mir vor, wie eine der beiden kämpfenden Ziegen auf der Brücke, aber ich behielt mein Lächeln im Gesicht und blieb in der Spur. Langlaufen bereitete mir bei guten Bedingungen immer Vergnügen, aber an diesem Tag noch viel mehr. Als es hinter mir rief: „Muttchen, du musst in die Spur, jetzt kommen die Skater!“ blieb ich vergnügt, denn ich brauchte eine Weile, bis ich bemerkte, dass ich gemeint war. Ich schmunzelte in mich hinein, wie früher. Das half mir aber diesmal, Worte zu finden, die ich den jungen Leuten nachrufen konnte. Ärger blieb für mich an diesem Tag nicht über. Eine Woche darauf hatte ich viel Spaß daran, beim Erzählen dieser und anderer Erlebnisse Freunde beim gemeinsamen Essen zum Lachen zu bringen. Lachen hat für mich nun endlich einen gebührenden Platz im Alltag. Alles, was uns Frau Neubert über die Wirkung gesagt hatte, stimmt für mich. Marlis Wisniewski